Archiv | Stadt Datteln
Das Bild zeigt einen Teil der ukrainischen Flagge und die Aufschrift ,Hilfe für Geflüchtete'

News-Archiv

 

Fällungen im Lohbusch: Maßnahme bald abgeschlossen - Bäume waren nicht mehr standsicher und stellten eine Gefahr dar

27.1.2022 - Im Lohbusch sind seit dem 6. Januar 59 Bäume gefällt worden – sie waren nicht mehr standsicher und stellten eine Gefahr dar. Die Stämme liegen aufgeschichtet am Rand des Wäldchens. Der Zugang zum Wald ist weiterhin gesperrt. Wir erklären, was noch zu tun ist und warum die Maßnahme noch nicht abgeschlossen ist.

„Die Forstunternehmen scheinen gerade gut ausgelastet zu sein“, sagt Norbert Bülhoff vom Kommunalen Servicebetrieb Datteln – KSD, der die Maßnahme koordiniert. „Deshalb war es auch nicht einfach, Firmen mit dem nötigen Equipment von einem Tag auf den anderen zu beauftragen – und genau das war unsere Aufgabe. Fest steht, wir sind seit Anfang Januar gut vorangekommen.“

Dazu zählt auch, dass das so genannte Rückefahrzeug nicht früher eingesetzt werden konnte, mit dem gestern Stämme und Kronenholz aus dem Lohbusch abtransportiert worden sind. Aber: „Wenn diese Arbeiten zeitnah abgeschlossen werden können, könnte das Kronenholz bereits am Freitag gehäckselt werden“, sagt Bülhoff. Leider wird das nicht ohne Lärm passieren. Das Stammholz wird in der nächsten Woche abgefahren.

Parallel dazu wird der KSD mit dem Hubsteiger und einem Baumpfleger des KSD Nachsorge im Kronenbereich über den Wegen durchführen und beispielsweise kleine abgetrocknete Äste entfernen. Anschließend werden die Wege gereinigt und geebnet, auf denen sich durch die Arbeiten Fahrspuren eingegraben haben.

Auch wenn die gefällten Bäume nicht mehr standsicher waren: Sie lassen sich noch gut verkaufen. Der Erlös aus dem Verkauf des Stamm- und Kronenholzes wird mit dem Kosten für die Fällungen und den Abtransport verrechnet, so dass sich der finanzielle Aufwand für den KSD reduziert.

Warum waren die Fällungen erforderlich?

Die Baumfällungen sind mit Diplomforstwirt Albert Oelmann vom Forstbetriebsbezirk Haard des Landesbetriebes Wald und Holz NRW abgesprochen, der den Baumbestand im Lohbusch eingehend untersucht hat. Insgesamt wurde festgestellt, dass auf der etwa 30.000 Quadratmeter großen Waldfläche 59 der insgesamt rund 800 Bäume in der Nähe der Wege abgängig sind und eine Gefahr für Fußgänger*innen darstellen können. Weitere 15 geschädigte Bäume befinden sich im weniger frequentierten Bereich des Lohbuschs und sollen aus ökologischen Gründen als Habitatsbäume stehen bleiben.